Die ersten Experimente erfolgten natürlich mit unbenannten Ballons. Erst 20 Jahre später, im Jahr 1783, wurden die ersten bemannten Flüge durchgeführt. Während die Brennstoffvorräte im Heißluftballon schnell aufgebraucht waren, flog der Wasserstoffgasballon ca. 2 Stunden.
Im Jahr 1785 entwickelte der französische Physiker Jean-François Pilâtre de Rozier eine weitere Variante für Ballonfahrten, den Heißluft-Gas-Hybrid. Diese Technik kombiniert die beiden Auftriebsmedien Traggas und Heißluft. Leider benutzte Rozier das entzündbare Wasserstoffgas, welches auf dem ersten Flug zu einer Katastrophe führte. Der Wasserstoff wurde zu sehr erhitzt und entzündete sich, das Gas brannte ab und der Ballon verlor an Höhe. Rozier und sein Mitfahrer stürzten ab und starben bei dem Aufprall. Seit den 1970er Jahren werden Heißluft-Gas-Hybrids (Rozière) mit unbrennbaren Traggasen gefüllt und sind für mehrwöchige Reisen geeignet. Mit Gasballons kann man einige Tage fahren und Heißluftballons eignen sich für kürzere Ballonfahrten von einigen Stunden.