Heute ist Mittwoch, 22. November 2017, 07:23 Uhr

Ballonfahrt - Technik: So funktioniert ein Heißluftballon

Zwar kann ein Ballon nicht direkt gesteuert werden. Mittels Brenner und Parachute kann die Höhe, in welcher der Ballon fährt, beeinflusst werden. Ein erfahrender Pilot kann so durch das Ausnutzen von unterschiedlichen Windgeschwindigkeiten und -Richtungen in verschiedenen Höhen durchaus Einfluss auf die eingeschlagene Richtung nehmen.

 

Parachute

Parachute Heißluftballon
Das Öffnungssystem: Parachute

Beim Heißluftballon sorgt die durch den Brenner erhitzte Luft für den notwendigen Auftrieb. Kühlt sich diese Luft nach und nach ab, verringert sich auch der Auftrieb - der Ballon sinkt langsam. Wenn ein rascher Sinkflug erforderlich ist, kann durch den "Parachute" warme Luft aus der Ballonhülle abgelassen werden.

Der Parachute ist in der Spitze der Ballonhülle angebracht und besteht wie diese aus hitzebeständigem Material. Die aufsteigende, warme Luft übt während der Fahrt Druck auf den Parachute aus, so dass dieser geschlossen bleibt. Über einen Seilzug kann der Ballonfahrer den Parachute zum Teil öffnen um Luft entweichen zu lassen - wenn kein Zug mehr auf das Seil ausgeübt wird, verschließt der Innendruck den Parachute erneut.

 

Drehventile

Drehventile eines Heißluftballons
Drehventile eines Heißluftballons

Durch einen tangentialem Luftaustritt über in der Ballonhülle angebrachte Steuerdüsen kann ein Heißluftballon sogar gedreht werden. Der Pilot kann dadurch den Ballonkorb ausrichten, beispielsweise um eine günstiger Lage für die Landung zu erreichen.

 

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